Theater auf der Reichsburg Cochem

Ewig Jung

Die Reichsburg Cochem präsentiert - unterstützt von der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank - eine Aufführung dieses mitreißenden Stücks am Dienstag, 23. August 2016 um 20 Uhr.

Für unsere Mitglieder gibt es exklusiv Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 20 statt 25 Euro. Diese können Sie hier direkt online, telefonisch unter 06571 9240 oder in einer unserer Filialen bestellen.

Für die Regionen Wittlich und Bernkastel-Kues bieten wir darüberhinaus einen Bustransfer an. Diesen können Sie bei der Kartenbestellung mitbuchen.

Inhalt des Theaterstücks

Im Jahr 2050 hockt eine Handvoll uralter Schauspieler auf verschlissenen Fundusmöbeln in dem Theater, an dem sie zuletzt engagiert waren. Das Theater wurde längst geschlossen und inzwischen von den ehemaligen Mimen zur Altersresidenz erkoren. Ihr allabendliches Unterhaltungsprogramm nehmen sie selber in die Hand. Unter den staubigen Konterfeis ihrer längst verstorbenen Chefs erinnern sie sich an vergangene große Theaterzeiten und die Musik ihrer Jugend.

Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht Schwester Angelika, die ihre Schützlinge nicht nur mit Kinderliedern zum Mitklatschen malträtiert, sondern ihnen auch durch ihre musikalischen Vorträge über Krankheit, Alter und Tod die ganze Stimmung versaut. Doch kaum kehrt sie ihnen den Rücken, lassen die ergrauten Rampenpanter lebenssüchtig die Sau raus. Selbst angesichts einer Urne mit kollegialen Überresten frönen sie der (Selbst-)Darstellung. Da werden Tschechow und Shakespeare zitiert, vor allem aber wird gesungen – und Gloria Gaynor ist vor ihnen ebenso wenig sicher wie Nirvana, Freddie Mercury oder die Beatles. So ziemlich keinen großen Hit der letzten 50 Jahre lassen die skurrilen Herrschaften aus. Der alte Kampfgeist ist noch nicht erloschen, nur etwas eingeschränkt durch morsche Knochen und falsche Gebisse …

Die Rollen dieser sechs hochbetagten Senioren werden von Schauspielern in den besten Jahren gespielt. Schwester Angelika trägt einen weißen Kittel über dem “kleinen Schwarzen” und schreckt auch nicht davor zurück, in großer Abendrobe die Diva zu geben. Die anderen Herrschaften sind in die Jahre gekommene Revoluzzer, die eine Pointe nach der anderen aus der künstlichen Hüfte schießen.