Theater auf der Reichsburg Cochem

Kabale und Liebe

Die Reichsburg Cochem präsentiert - unterstützt von der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank - eine Aufführung dieses mitreißenden Stücks am Dienstag, 15. August 2017 um 20 Uhr.

Für unsere Mitglieder gibt es exklusiv Eintrittskarten zum ermäßigten Preis von 20 statt 25 Euro. Diese können Sie hier direkt online, telefonisch unter 06571 9240 oder in einer unserer Filialen bestellen.

Für die Regionen Wittlich und Bernkastel-Kues bieten wir darüberhinaus einen Bustransfer an. Diesen können Sie bei der Kartenbestellung mitbuchen.

Inhalt des Theaterstücks

Die Geschichte der unmöglichen Liebe von Luise und Ferdinand kann wohl als die deutsche Variante von "Romeo und Julia" gelesen werden. Ferdinand liebt Luise. Luise liebt Ferdinand. Er ist adelig, sie ist bürgerlich, und die Eltern beider sind gegen diese Beziehung. So wird aus der Begegnung zweier Menschen die Bedrohung eines ganzen sozialen Gefüges. Kräfte verschieben sich, öffentliche und private Sphären verschwimmen, und auf einmal ringt jeder um die Entscheidungsgewalt über sein eigenes Leben. Wie kann sich der einzelne positionieren, in einer Gesellschaft, in der Macht und Privilegien ungleich verteilt sind? Mit wie viel Radikalität begegnet man der repressiven Wucht einer Umgebung, die einen zurichtet und entmündigt? Geschrieben auf der Schwelle zwischen Absolutismus und dem sogenannten “bürgerlichen Zeitalter” gibt das Trauerspiel die Fragen an uns weiter, in unsere heutige Umbruchszeit. Wie zeitlos ist für uns die politische Ebene dieses Krimis um Machtmissbrauch und Korruption? Wie verstehen wir heute das Kind-Eltern-Drama im Ringen um das persönliche Glück? Welche Vorstellungen einer idealen Liebe sind auch heute in unseren Beziehungen noch von Bedeutung?

Inszenierung: Rüdiger Pape
Bühne: Flavia Schwedler
Kostüme: Gabriele Kortmann
Technische Leitung: Harald Witt

Mit: Hanna Mall (Luise), Heike Trinker (Lady Milford), Birger Frehse (Ferdinand), Mario Gremlich (Präsident), Stefan Preiss (Miller), Charles Ripley (Wurm) und Philip Schlomm (Kalb)