Vertreterversammlung 2014

Rückblick auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr

Unsere diesjährige Vertreterversammlung fand am Montag, 5. Mai 2014 im Hotel Moselpark in Bernkastel-Kues statt.

Als regionaler Finanzdienstleister, zuverlässiger Partner für den Mittelstand und sozialverantwortlicher Arbeitgeber hat die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank im Geschäftsjahr 2013 erfolgreich gearbeitet.

Jürgen Klopp – Erfolgstrainer von Borussia Dortmund und selbst Genossenschaftsbankmitglied – begrüßte die Anwesenden zunächst per Videobotschaft zur  diesjährigen Vertreterversammlung im Hotel Moselpark in Bernkastel-Kues, bevor Vorstandssprecher Michael Hoeck den fotografischen Rückblick auf das Jahr 2013 präsentierte.

„Besonders stolz sind wir darauf, dass wir im vergangenen Jahr über 1.400 Menschen neu von der Genossenschaftsidee überzeugen konnten und zu Mitgliedern gemacht haben. Das zeigt uns, dass diese Idee nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat.“ konstatierte Hoeck. Insgesamt verfügt die Bank nun über 18.452 Mitglieder.

„Unser auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell hat sich bewährt und zu weiter wachsenden Marktanteilen geführt“, fasste bei der Vorstellung der Bilanzzahlen der Genossenschaftsbank anschließend Vorstand Dr. Michael Wilkes zusammen. Der 39-Jährige präsentierte diese zum ersten Mal, denn seit Anfang des Jahres ist er neu im Vorstand und leitet die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank gemeinsam mit Michael Hoeck, Peter van Moerbeeck und Rudolf Schmitt. Dass das Kreditinstitut mit seiner stabilen und nachhaltigen Strategie richtig liege, so Wilkes, spiegle sich in den Geschäftszahlen wider: gute Ertragslage, steigende Kundengeschäfte und starker Eigenmittelzuwachs.

Gerade im Einlagengeschäft haben die Mitglieder und Kunden wieder einmal gezeigt, dass sie ihrem regionalen Finanzdienstleister mit seinen Finanzgruppenpartnern vertrauen und vermehrt bei ihnen ihr Erspartes anlegen. Die Spargelder, die Mitglieder und Kunden direkt bei ihrer Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank angelegt haben, erhöhten sich um 13 Millionen Euro auf 642 Millionen Euro. Der Trend zu kurzfristigen Geldanlagen war dabei ungebrochen: Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus stiegen vor allem die täglich fälligen Einlagen und die Spareinlagen. Auch das Kundenvermögen bei den Finanzgruppenpartnern wie der Union Investment, der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der R+V Versicherung legte zu. Zusammen mit der Steigerung bei den Kundeneinlagen in der Bilanz der Bank hat sich das gesamte betreute Kundenvermögen um 63 Millionen auf 1,07 Milliarden Euro erhöht.

Die anvertrauten Kundeneinlagen verschaffen der Kreditgenossenschaft nach wie vor einen ausreichenden Spielraum, die vorhandene und künftige Kreditnachfrage zu bedienen. Im Jahr 2013 konnte die Bank die direkt an Kunden vergebenen Kredite um zehn Millionen auf 500 Millionen Euro steigern. Wilkes: „Während der Sparer über die geringen Zinssätze stöhnt, freut sich der Investor über das unverändert günstige Zinsniveau. Die investitionsfreundlichen Kreditzinsen haben viele unserer Kunden im privaten und gewerblichen Bereich genutzt.“ Die Baufinanzierungen boomten regelrecht: Die Bank verzeichnete 789 Finanzierungen mit einem Volumen von rund 56 Millionen bei Neubau, Kauf, Renovierung, Modernisierung und energetischer Sanierung. Das betreute Kundenkreditvolumen, das neben den bilanzwirksamen Krediten auch die an Verbundpartner vermittelten Kredite beinhaltet, belief sich 2013 auf 626 Millionen Euro.

Mit ihren 209 Mitarbeitern, davon 16 Auszubildenden, hat das Institut einen Jahresüberschuss von rund 3,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Über die Verwendung des Bilanzgewinns entscheiden bei der Genossenschaftsbank satzungsgemäß deren gewählte Vertreter. Unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Gottfried Fischer entschied die Vertreterversammlung, die über 18.400 Mitglieder durch Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 5,5 Prozent plus einem Prozent Bonus am Erfolg der Bank zu beteiligen. Die Vertreter folgten damit dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, der gleichzeitig eine weitere Stärkung der Rücklagen vorsah.

Ihr bilanzielles Eigenkapital konnte die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank zum Bilanzstichtag auf 71 Millionen Euro erhöhen. „Ein angemessenes haftendes Eigenkapital bildet die unverzichtbare Grundlage einer auf Solidität und Konstanz geprägten Geschäftspolitik“, erläuterte Wilkes.

In der Folge gaben die Vertreter ihre Zustimmung zum 2013er Jahresabschluss und zur Ergebnissverwendung. Ebenso bestätigte das Bankparlament die turnusmäßig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Hans-Peter Scholtes, Gottfried Fischer und Dr. Peter Josef Zenzen für weitere drei Jahre im Amt.